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Die Anfänge unserer Gemeinde, anfangs noch als "Baptistengemeinde Essen" gehen bis auf das Jahr 1879 zurück. Damit sind wir eine der ältesten Freikirchen im Ruhrgebiet. Altbacken und vertrocknet sind wir dabei aber nicht. In der Gemeinde hat es immer wieder Aufbrüche und Erneuerungen gegeben. Manches hat neue Formen und Ausdrucksweisen gefunden. Die Grundlagen und Werte und eine Begeisterung für Jesus sind geblieben. Aus unserer Gemeinde sind über die Jahre dann auch viele weitere Gemeindegründungen in Essen und Umgebung hervorgegangen.

Lange Zeit war dabei die Overbergstraße im Essener Nordviertel unser zentrales Zuhause. Diesen Standort (allerdings mit gelegentlichen Um- und Neubauten) hat die Gemeinde bis zum Jahr 2009 behalten. Dann stand ein Umzug an, der sinnvoller erschien, als eine aufwändige Renovierung der in die Jahre gekommenen und begrenzten Räumlichkeiten.

Unser Gemeindebund

Als Ortsgemeinde sind wir rechtlich selbständig, aber über den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland wissen wir uns mit anderen evangelisch-freikirchlichen Gemeinden verbunden.

Dieser Zusammenschluss ist allerdings längst nicht so hierarchisch, wie man es aus den großen Kirchen kennt. Die Ortsgemeinden in unserem Bund sind sehr selbständig, mit zum Teil ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, und haben große Entscheidungsfreiheiten. Führungspositionen wie "Bischöfe" oder "Superintendenten" kennt man bei uns nicht.

Als Teil des BEFG existieren weitere Zusammenschlüsse auf Landesebene und von den Gemeinden gemeinschaftlich getragene Werke. Bei uns in Essen sind das zum Beispiel der "Landesverband NRW", oder das "Gemeindejugendwerk NRW" (GJW), und auch einige Sozialwerke.

Von der Rechtsform her ist der BEFG eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Gemeinden des BEFG haben Anteil an diesen Körperschaftsrechten, oder sind auch selbst als Körperschaft oder Korporation (als die ältere Rechtsform) eingetragen. So auch unsere Gemeinde, die ihre Korporationsrechte seit 1897 besitzt.

Baptisten

Oben ist es schon einmal angeklungen: Christen unserer (und ähnlicher) Ausrichtung werden manchmal auch als "Baptisten" bezeichnet. Die Bezeichung "Baptist" (eigentlich also: "Täufer") spielt darauf an, dass in unseren Gemeinden nach biblischem Vorbild nur Menschen getauft werden, die sich selber — freiwillig und ausdrücklich — für den Glauben an Jesus Christus entschieden haben und selber die Taufe wünschen.

Neben den Gemeinden, die sich im BEFG zusammengeschlossen haben, gibt es auch andere Gemeinden, die sich ebenfalls als "Baptisten" verstehen, aber nicht zum BEFG gehören und aus anderen kirchlichen Traditionen stammen und eigene Vereinigungen bilden. Die Welt der Freikirchen ist hier recht bunt. Gemeinsam ist ihnen allen das auf Freiwilligkeit beruhende Taufverständnis.

Die Gemeinden des BEFG pflegen auf verschiedenen Ebenen Kontakte zu anderen christlichen Glaubensgemeinschaften. Über die Vereinigung Evangelischer Freikirchen, die Evangelische Allianz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und andere lokale, nationale und internationale Werke und Vereinigungen bestehen weitere vielfältige Verbindungen. Und natürlich gibt es auch viele informelle, aber herzliche Kontakte zu anderen Kirchen, Gemeinden und Werken.

Im deutschsprachigen Raum stellen die Baptisten (und Freikirchen ganz allgemein) neben den großen Volkskirchen nur einen vergleichsweise kleinen Teil der kirchlichen Landschaft dar. Weltweit gesehen sind die Baptisten allerdings eine der größten christlichen Glaubensgemeinschaften.

Links

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R

Landesverband NRW

Gemeindejugendwerk NRW

Vereinigung Evangelischer Freikirchen

Evangelische Allianz Deutschland

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen

 

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