...oder auf deutsch: Was geht, und was geht garnicht.
Wir haben in letzter Zeit ja leider einiges erlebt, was eigentlich niemals hätte geschehen oder gesagt werden dürfen. Sowohl inhaltlich, wie auch von der Form her. Ausgesprochenes und Hintergründiges. Hier mal ein paar Dinge, die ich den dafür Verantwortlichen (und auch Allgemein) gerne dazu sagen würde...
(Und ja, es geht zentral um Dinge, um Art und Weise. Nicht um Personen. Das wäre sonst auch schlechter Stil.)
In (besonders größeren) Diskussionen bei vordergründiger Zustimmung die eigentliche Kritik in Nebensätzen zu transportieren.
Einleitend kritisieren und negative Statements abgeben, und dann ohne Antwortmögklichkeit auf ein anderes Thema umzuschwenken
("...aber darum geht es jetzt ja nicht...", oder "...aber das ist ja jetzt nicht unser Thema...").
Eigene (unbewiesene) Schlussfolgerungen oder Vermutungen von der Form her als Tatsachen zu präsentieren.
Schlicht: Die Unwahrheit zu sagen oder zu implizieren.
Die Wahrheit bewusst zu verdrehen.
Andere durch rhetorische Trickserei bewusst hinters Licht zu führen.
Sich durch fortgesetzte Wiederholung unbestätigter Aussagen den Anschein von Authentizität zu geben.
Sich durch fortgesetzte Wiederholung unbestätigter Aussagen an einer Beweisführung vorbeizumogeln.
Seine (vermeintliche) Autorität oder Kompetenz dazu zu missbrauchen, Unwahrheit als gesicherte Tatsache darzustellen.
Gespielte Empörung (über eine Ungerechtigkeit, etc.) als Mittel einzusetzen, andere auf seine Seite zu ziehen.
Sich ungerechtfertigt (oder unter Missachtung tatsächlicher Verhältnisse) als Opfer darzustellen.
Sich auf "geistliche" Eindrücke oder Erkenntnisse zu berufen, und damit Rückfragen abzuschneiden.
Intransparenz, unangebrachte Verweigerung von Hintergrundinformationen.
Jegliche "Hidden Agenda"; Ziele und Absichten, die nicht offengelegt werden.
Was schon in jeder "normalen" Gemeinschaft mit Naserümpfen oder hochgezogenen Augenbrauen betrachtet wird, sollte bei uns erst recht nicht vorkommen.